Landwirtschaftlicher Betrieb POSSA, Inh. Bonanini Samuele-Heydi
via Sant'Antonio 72 Riomaggiore Tel +39 348 31 62 470 info@possa.it
 
     
   
 
 
 
 
 
POSSA entstand aus der Verbindung zwischen einem mit Anderen geteilten Traum, ein Tal wieder zum Leben zu erwecken, und dem Vorhaben, einen landwirtschaftlichen Betrieb zu gründen.

Ich war nur gerade 40 Tage alt, als meine Eltern mich das erste Mal nach Possaitara mitnahmen.

Dieses Tal besitzt ein sehr besonderes Mikroklima und lief bis vor kurzem noch Gefahr, zum Meer hinunter zu rutschen. Dabei hätte die Erde nicht nur einige Jahrhunderte Geschichte mit sich weggetragen, sondern auch einen der beeindruckendsten Wanderwege der Cinque Terre, jener der nach Canneto führt, verschluckt.

Dort habe ich während meiner Kindheit und Jugendzeit alle meine Urlaubstage und meine ganze Freizeit verbracht und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ein Großteil dieses Tals bewirtschaftet wurde. Ich kann mich auch an die Menschen erinnern, die sich um das Tal kümmerten, an Pino und Enzo, "Giemo" und Variste, Ilario, Renzo, Aldo und viele andere. Sie waren alle Menschen, die diese raue Landschaft nur für die Genugtuung bearbeiteten, einige Zitronen, ein paar Trauben für den Schiacchetrà und ein bisschen Frühobst nach Hause zu tragen, was ein Vorteil der besonders günstigen Lage dieser Küste war.

Im Verlauf der Jahre und während ich heranwuchs gaben diese Menschen wegen ihres Alters die harte landwirtschaftliche Arbeit im Tal auf. Mit der Zeit blieben die Gebiete sich selbst überlassen bis in den Neunziger Jahren nur noch einzelne Terrassierungen bewirtschaftet wurden und die Erdrutsche schließlich das Profil des ganzen Hangs verwüsteten und teilweise auch die Terrassierungen selbst zerstörten.

Das Einfachste, was ich wohl hätte tun können, wäre das Tal der Verwahrlosung und dem langsamen, schmerzhaften Verfall zu überlassen. Niemand hätte mir das übel genommen angesichts meines jungen Alters und der Unwegsamkeit des Geländes. Aber es war nicht so einfach.   Damals bestand, so wie heute, ein festes, unzertrennliches Band mit jenem Tal.


Der Jahre lang gehegte Traum, in dem sich das Tal wieder zu neuem Leben erhebt und dadurch wieder wie früher jene goldenen Trauben und anderen Früchte wachsen, wurde zu einer regelrechten Verpflichtung gegenüber dem Tal selbst und allen meinen Lehrern von damals, und somit zu meinem Projekt. FürDesDeswegen entschloss ich mich zur Gründung eines Betriebs für den Anbau von Wein, Sciacchetrà, Zitruspflanzen und all dem, was dazu beitragen konnte, ein an sich unvorstellbares Vorhaben zu unterstützen und wirtschaftlich zu machen.

Mein Vorhaben für das Tal besteht darin, etwa 2 Hektaren Land wieder aufzubereiten indem ich durch Terrassierungen das Hochgebiet des Hanges mit dem Meeresgebiet wieder verbinde.

Der Traum von heute ist es, eine Weinlese mit den Booten zu ermöglichen, so wie sie vor Jahren durchgeführt wurde: von den Küsten zu den Kellern der Marina .

Da fallen mir die Worte von Pino ein, als er von der Talsohle heraufstieg: nachdem er auf dem dem Wanderweg angelangt war, drehte er sich um, schüttelte den Kopf und sagte ..... "als ich noch jung war, da gab es so viele Weinreben, dass ein hinein geworfenes Weizenkorn gar nicht zu Boden gefallen wäre.... ..... und in zehn Jahren wird nichts mehr davon übrig bleiben" ...............................   Zum Glück hatte er sich bezüglich des letzten Teils geirrt

riomaggiore   5 terre     raccolta uva    
           
raccolta uva azienda agricola
           

 
     
 
   
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